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Ärztestatistik - Ärztemangel bleibt

  • Autorenbild: Michael Pätzold
    Michael Pätzold
  • 14. Mai 2022
  • 1 Min. Lesezeit

Wie die Ärztestatistik der Bundesärztekammer (BÄK) zeigt, ist die Gesamtzahl der Ärztinnen und Ärzte im Jahr 2021 leicht angestiegen. Dieser Zuwachs reiche allerdings nicht aus, um langfristig den Behandlungsbedarfs einer immer älter werdenden Gesellschaft zu decken.

Besonders hoch ist die Ärztedichte in Hamburg und Berlin, wo ein Arzt oder eine Ärztin auf 129 bzw. 149 Einwohner kommt. Generell ist die Ärztedichte im Osten Deutschlands geringer als im Westen.

Vor der Corona-Pandemie konnte ein Teil der medizinischen Versorgung durch die Zuwanderung ausländischer Ärzte und Ärztinnen sichergestellt werden. Durch die Corona-Krise und die damit in Verbindung stehenden Einreisebeschränkungen verlangsamte sich die Zuwanderung allerdings. Wie aus der Ärztestatistik hervorgeht, stieg die Zahl der Mediziner mit ausländischer Staatsbürgerschaft im Jahr 2021 nur um 1.100 oder 1,9 Prozent an. In den Vorjahren lag die Wachstumsrate noch bei sieben bis acht Prozent.




 
 
 

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